Das österreichische Pilotprojekt zur Vernetzung von Artenvielfalt-Datenbanken

In den Jahren 2004 bis 2005 wurde in Österreich im Auftrag des Lebensministeriums (BMLFUW) ein Pilotprojekt zur Vernetzung von biodiversitätsrelevanten Datenbanken im Sinne von GBIF durchgeführt.

 

Im Rahmen dieses Projekts konnte unter Einbindung ausgewählter, verteilter Datenbanken ein Netzwerk-Prototyp geschaffen werden.

 

Darauf aufbauend wurde in den Folgejahren durch Anbindung weiterer österreichischer Datenbanken und Bereitstellung zusätzlicher Datensätze ein schrittweiser Ausbau dieses GBIF-Austria-Netzwerks ermöglicht.

 

Die Produkte des Pilotprojekts:

  • Nationales Metadaten-Service auf der Ebene von Sammlungen und Datenbanken zur Artenvielfalt
  • Metadaten-Service auf der Ebene von Arten (Taxa)
  • "Unit-level-data" - Service auf der Ebene von objektbezogenen Belegen oder Beobachtungen
  • WebMapping - Service (GIS-Darstellung belegter Fund- und Beobachtungsorte)

 

Die Projektpartner des interdisziplinären Pilotprojekts:

 

Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit folgender Institutionen durchgeführt:

  • Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
  • Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen
  • BIOGIS Consulting Software Entwicklungs- und Handels-GmbH
  • Birdlife Austria
  • Department für Biogeographie, Department für Botanische Systematik und Evolutionsforschung
  • Inatura - Erlebnis Naturschau Dornbirn
  • Haus der Natur/Salzburg
  • Kommission für interdisziplinäre Ökologische Studien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • Österreichische Mykologische Gesellschaft
  • Tiroler Landesmuseen
  • Umweltbundesamt
Letzte Änderung: 05.08.2013