GBIF-Austria-Initiative

Das GBIF-Austria-„Projekt" ist eine vom Lebensministerium finanziell geförderte Initiative österreichischer naturwissenschaftlicher Institutionen.

 

Ziel der Initiative ist es, Daten zur heimischen Artenvielfalt in großem Umfang über das Internet zugänglich zu machen und somit die internationale GBIF-Initiative auf nationaler Ebene umzusetzen.

 

Die bereitgestellten Verbreitungsdaten beruhen auf wissenschaftlichen Freilandbeobachtungen oder Aufsammlungen von Belegmaterial, das in den jeweiligen Institutionen als Grundlage für Forschungsarbeiten dient.

 

Die GBIF-Austria-Initiative baut auf den Ergebnissen des Pilotprojekts auf. Im Zuge dieses Pilotprojekts wurde ein taxonomisch breit gefächerter Datenstock über diese Internetseite abrufbar gemacht: ca. zwei Millionen(!) Datensätze zu ungefähr 37.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

 

Darauf aufbauend werden im Rahmen der GBIF-Austria-Initiative insbesondere Datensätze zu Schmetterlingsarten des Alpenraumes und ausgewählten Blütenpflanzen schrittweise bereitgestellt. Langfristig entsteht dadurch eine umfassende Darstellung der durch Funde und Beobachtungen belegten Verbreitungssituation der heimischen Schmetterlinge und ausgewählter Blütenpflanzen.

 

Zusätzlich werden im Rahmen der GBIF-Austria-Initiative, je nach Verfügbarkeit, auch Daten zu anderen Tier- oder Pflanzengruppen abrufbar gemacht, wenn zur Darstellung deren Verbreitung in Österreich repräsentative Daten(mengen) vorliegen.

 

Die abrufbaren Datensätze werden jedes Jahr um ungefähr 130.000 aufgestockt.

Die Projektpartner der GBIF-Austria-Initiative:

  • Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
  • Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen
  • Birdlife Österreich
  • Haus der Natur, Salzburg
  • Inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn
  • Landesmuseum Joanneum
  • Landesmuseum Kärnten
  • Nationalpark Hohe Tauern
  • Naturhistorisches Museum Wien, Abteilung Botanik
  • Tiroler Landesmuseen, Ferdinandeum
  • Umweltbundesamt
  • Universität Graz, Institut für Pflanzenwissenschaften
  • Universität Salzburg, Fachbereich Organismische Biologie
  • Universität Wien, Department für Biogeographie und Department für Botanische Systematik & Evolutionsforschung
Letzte Änderung: 05.08.2013